14.2. Von Sydney nach Hobart

Der Wecker klingelt (hoffentlich zum letzten Mal auf dieser Reise). Es ist 4 Uhr. Definitiv zu früh. Wir packen die letzten Sachen zusammen und fahren zum Flughafen.

Der Landeanflug nach Hobart verläuft turbulent, im wahrsten Sinne des Wortes. Es stürmt in Tasmanien. Kurz bevor die Landebahn in Sicht kommt bricht der Pilot die Landung ab und startet wieder durch. Der Pilot erklärt, er konnte nicht genug sehen. Nochmal das Ganze… Der zweite Versuch klappt aber gut und wir landen sicher in Hobart. Als die Hälfte der Passagiere draußen ist, geht der Sturm richtig los und es regnet wie aus Kübeln – allerdings waagerecht. Die Flugbegleiterinnen schließen schnell die Türen, damit der Innenraum nicht überschwemmt wird und wir müssen warten.

Während die Flugbegleiterinnen das Wasser aufwischen, nutzen die Kinder die Zeit, um einen Blick ins Cockpit zu werfen und mit den Piloten zu sprechen (mit mir als Dolmetscherin). Auf die Frage, ob der Flug denn trotz der Turbulenzen ok war, antwortet der Prinz, dass er es toll fand – wie in der Achterbahn.

Es gibt in Hobart nur ein Kofferband und dort gibt es einen Hund, der wie auf einem Laufband über das Band stolziert und jeden Koffer nach verbotenen Lebensmitteln abschnuppert. Ein lustiges Bild.

Wir bekommen unsere Koffer und stellen fest, dass die total durchnässt sind (Wie wir später feststellen, sind auch unsere Sachen völlig durchnässt, so einem Wolkenbruch haben vor allem die Reißverschlüsse nicht standgehalten.)

Wir fahren mit dem Taxi zur Vermietstation und übernehmen unser Wohnmobil. Da ist es, unser Zuhause für die nächsten 9 Wochen. Das Teil ist schon recht runtergerockt, aber so kommt es auf einen Fleck mehr oder weniger auf den Polstern auch nicht mehr an. Das macht es entspannter 😉

Wir fahren noch einkaufen und dann zum Seven Mile Beach Campingplatz.

Die Kinder spielen draußen, während wir unsere Wäsche trocknen (zum Glück hat dieser Csmpingplatz Trockner) und alles einrichten. Das Wohnmobil ist wider Erwarten doch nicht sooo anders als in den USA und wir merken eine gewisse Routine, wo wir was verstauen und wie wir was arrangieren. Neu für uns ist die Außendusche, die wir total toll finden. Endlich keine komplett sandigen Kinder mehr ins Bad tragen und dann den ganzen Sand im Bad verteilen 😜

Es stürmt immernoch und die Wolkenformationen sind irre. Immer wieder gibt es plötzliche Regengüsse mit wunderschönen Regenbögen. Und im nächsten Moment ist der Himmel wieder blau, als wäre nichts gewesen. So schnelle Wechsel mit so vielen Regenbögen hab ich noch nie erlebt. Der Tag endet für uns so früh, wie er angefangen hat.

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