10.4. Yardie Creek & Sandy Bay

Heute ist mal wieder die Landseite des Nationalparks dran. Wir fahren zum Yardie Creek, dem einzigen Fluss in der Gegend, der immer Wasser führt.

Wir wandern zuerst am Fluss entlang und genießen die Aussicht.

Dann machen wir eine Bootstour. Der Guide macht das total super. Er erklärt viel und fährt so, dass wir gute Fotos machen können. Wir sehen Bäume voll mit Fledermäusen, die kopfüber an den Ästen hängen, und ganz viele Rock-Wallabies. Die sind niedlich und haben lustige Streifen.

Danach wollen wir wieder Schnorcheln gehen. Oyster Stacks ist wegen zu niedrigem Wasserstand die nächsten drei Tage nicht schnorchelbar, also testen wir Lakeside. Es ist irre windig. Die Wellen sind hoch, die Strömung ist stark und die Sicht unter Wasser ist sehr schlecht. Nach 10 Minuten sind wir wieder draußen und fahren weiter.

Plötzlich legt der Lieblingsmann eine Vollbremsung hin. Ein Känguruh. Leider ist der Bremsweg des Wohnmobils ziemlich lang und wir erwischen es frontal. Es bleibt benommen sitzen und kann nicht aufstehen, sieht aber ansonsten nicht allzu schwer verletzt aus. Der Lieblingsmann trägt es von der Straße. Dann fahren wir zum Visitor Centre und sagen den Rangern Bescheid. Die wollen sich darum kümmern. Puuuhhh. Unser Wohnmobil hat eine Delle davon getragen. Der Aufprall war wohl doch nicht so ohne. Das arme Tier.

Wir brauchen Ablenkung und so fahren wir zur Sandy Bay zum Schnorcheln. Die Bucht ist relativ windgeschützt und total schön! Die Sicht ist hier deutlich besser. Es gibt zwar kaum Korallen, trotzdem ist es ziemlich cool und wir entdecken neue Fische. Highlights sind ein noch junger Yellow Boxfish und ein Narrow Lined Toadfish (wie unser Schnorchelbuch uns später verrät). Die sind schön.

Unser Campingplatz ist nur einen halben Kilometer weiter, also gehen die Kinder und ich zu Fuß. Der Lieblingsmann fährt das Wohnmobil rüber.

Wir springen direkt nochmal ins Wasser in der Hoffnung auf Schildkröten, aber hier ist die Sicht auch wieder ziemlich trüb. Also planschen wir nur noch etwas und essen dann zum Abschluss ein Eis.

Abendessen gibts wieder beim Sonnenuntergang.

Der Prinz sucht den Campinplatz nach Känguruhs ab. Nach Einbruch der Dunkelheit sitzen wir zu viert noch draußen und bewundern den Sternenhimmel. Natürlich nicht ohne die obligatorischen Milchstraßenfotos.

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